Tour de Bähnle nach Feldkirch

Der Fahrgastverband Pro Schiene Dreiland und der Zeller Ortsverband der AWO fahren am Samstag, 20. Juli, mit „Tour de Bähnle“ nach Feldkirch in Vorarlberg. Dort wird die Schattenburg besichtigt. Abfahrt ist um 7.00 Uhr am Busbahnhof in Zell im Wiesental, Zustieg ist bis Lörrach möglich. Die Kosten für Fahrt, Eintritt und Führung auf der Burg belaufen sich auf 50 Euro. Anmeldung bis spätestens Sonntag, 14. Juli, bei Brigitte Spitz, Tel. 07625/98356, Karl Argast, Tel. 07625/98190 oder per E-Mail an info@ig-proschiene.de

Jahreshauptversammlung 2019 muss krankheitsbedingt kurzfristig verschoben werden

Sonderartikel

Krankheitsbedingt muss die Jahreshauptversammlung des Fahrgastverbands Pro Schiene Dreiland kurzfristig von Freitag, 25. Januar, um knapp vier Wochen auf Freitag, 22. Februar, verschoben werden.

Der Fahrgastverband lädt jedoch schon heute alle Mitglieder und ÖPNV-Interessierten zum neuen Termin ein. Die bereits angekündigte Tagesordnung bleibt bestehen und kann auf der Startseite eingesehen werden.

Die Veranstaltung findet in der Pizzeria Escopazzo in Zell im Wiesental statt und beginnt um 19.30 Uhr. Anträge zur Tagesordnung nimmt der erste Vorsitzende, Karl Argast, bis spätestens 21. Februar schriftlich unter info@ig-proschiene.de entgegen.

Der Verein freut sich schon heute über zahlreiches Erscheinen.

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Der Fahrgastverband Pro Schiene Dreiland lädt am Freitag, 25. Januar 2019, alle Mitglieder und ÖPNV-Interessierten zur diesjährigen Jahreshauptversammlung in die Pizzeria Escopazzo in Zell im Wiesental ein. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem ein Rückblick auf die vergangenen Monate, ein Ausblick auf kommende Aufgaben sowie Wahlen. Beginn der Veranstaltung ist um 19.30 Uhr, Anträge zur Tagesordnung können bis spätestens 24. Januar 2019 beim ersten Vorsitzenden, Karl Argast, unter info@ig-proschiene.de schriftlich eingereicht werden. Der Verein freut sich über zahlreiches Erscheinen.

Zum Herunterladen: Einladung zur Jahreshauptversammlung 2019

„Nahverkehr findet auch ohne Schienen statt“ – Bericht zur Jahreshauptversammlung

Als „relativ ruhig“, aber dennoch „von einigen Aktivitäten geprägt“ und zwischenzeitlich „sogar richtig arbeitsintensiv“ rekapitulierte Vorsitzender Karl Argast das vergangene Vereinsjahr des Fahrgastverbands Pro Schiene Dreiland bei dessen Jahreshauptversammlung am Freitag in Zell im Wiesental.

 

Rückblick:

Insbesondere die Fortschreibung des Nahverkehrsplans im Landkreis Lörrach habe den Verein dabei „nahezu das ganze Jahr“ beschäftigt, erklärte der Vorsitzende weiter und gab anschließend einen kurzen Überblick über wichtige Verbesserungen im Nahverkehr zum Fahrplanwechsel: So gebe es nun etwa vier statt bisher drei Busverbindungen an Werktagen zwischen Tegernau und Schönau. Von Zell nach Todtnau fährt jetzt auch von Freitag auf Samstag ein Bus um 0.35 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen – und damit nun täglich – einer um 22.35 Uhr. Ebenso hob Argast die Eröffnung des neuen Haltepunkts „Schopfheim-Schlattholz“ hervor, der bereits „kurz nach Inbetriebnahme stark nachgefragt wird“, sowie die Einführung der neuen Regio-Buslinie 54 von Kandern nach Lörrach-Brombach mit dortigem Anschluss an die Regio-S-Bahn.

Weiterhin freute sich der Vorsitzende über die „sehr gelungene“ und gut besuchte Podiumsdiskussion „Mobilität im Dreiland“, zu der der Verein im Oktober nach Lörrach eingeladen hatte. Bereits zuvor diskutierte der Fahrgastverband mit interessierten Bürgern über das Thema „Nahverkehr im ländlichen Raum“ in Tegernau und nahm dort auch am Naturparkmarkt mit einem Infostand teil. „Es ist für mich eminent wichtig, dass wir auch weitab vom nächsten Bahnhof Präsenz zeigen, denn Nahverkehr findet auch ohne Schienen statt“, hob Argast dabei hervor.

Weitere Aktivitäten des Vereins waren unter anderem die Fortsetzung der nach wie vor gefragten Fahrkartenautomatenkurse am Bahnhof Zell, die Kontaktpflege mit befreundeten Initiativen oder auch die Fortsetzung des „Tour de Bähnle“- Angebots mit neun Fahrten zu verschiedenen Zielen in Baden-Württemberg, Österreich und Rheinland-Pfalz.

 

Ausblick:

Mit Blick auf die jüngst bekannt gewordenen Aussagen einer „Überversorgung“ im Nahverkehr im Wiesental kündigte der Vorsitzende des Weiteren für die kommenden Monate ein „intensives Nahverkehrsjahr“ an. Ein Punkt, auf den dabei verstärkt hingearbeitet werden solle, sei die Schließung der abendlichen Taktlücke auf der S6 zum Ein-Stunden-Takt von Basel nach Zell, so Argast.

Darüber hinaus wies er auf eine weitere Verbesserung hin, die ab Mai auf der Buslinie nach Titisee eintreten wird: Die durchgehenden Busse werden dann alle mit Fahrradständern ausgestattet, wodurch ab Mai täglich bis zu fünf Fahrräder pro Stunde transportiert werden können. Daran anknüpfend werde der Verein außerdem die Fortschreibung des Nahverkehrsplans weiter forcieren: „Gerade ein attraktiver Busfahrplan ist äußerst wichtig für ein Gesamtkonzept im ÖPNV.“

Weitere Themen, die im Blick behalten werden sollen, sind die Entwicklungen im Kandertal (S-Bahn), der Autoreisezug, der Schienengüterverkehr sowie die Umgestaltung des Bahnhofs Zell.

Ebenso werden die Fahrkartenautomatenkurse ab März wieder aufgenommen. „Tour de Bähnle“-Fahrten führen in diesem Jahr unter anderem nach Friedrichshafen, Überlingen oder Bad Waldsee sowie im September vier Tage ans Südportal des Brennerbasistunnels in Südtirol.

 

Wahlen:

Zum ersten Vorsitzenden wurde auf zwei Jahre Karl Argast sowie zum zweiten Vorsitzenden auf ein Jahr Jost F. Noller gewählt. Schriftführerin bleibt für ein weiteres Jahr Silvia Waßmer, die Kasse übernehmen für zwei Jahre Daniel König und Brigitte Spitz. Zu Beisitzern wurden einstimmig Nadja Eichin, Dietmar Maldacker, Klaus Strittmatter und Maximilian Noller bestimmt.

 

Jahreshauptversammlung 2018

Der Fahrgastverband Pro Schiene Dreiland lädt am Freitag, 26. Januar 2018, alle Mitglieder und ÖPNV-Interessierten zur diesjährigen Jahreshauptversammlung in die Pizzeria Escopazzo in Zell im Wiesental ein. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem ein Rückblick auf die vergangenen Monate, ein Ausblick auf kommende Aufgaben sowie Neuwahlen. Das genaue Programm kann auf der Homepage des Vereins unter www.ig-proschiene.de eingesehen werden. Beginn der Veranstaltung ist um 19.30 Uhr, Anträge zur Tagesordnung können bis spätestens 24. Januar 2018 beim ersten Vorsitzenden, Karl Argast, unter info@ig-proschiene.de schriftlich eingereicht werden. Der Verein freut sich über zahlreiches Erscheinen.

Tour de Bähnle nach Friedrichshafen um eine Woche verschoben

Auf Grund von Schienenersatzverkehr verschiebt der Fahrgastverband Pro Schiene Dreiland seine auf den 18. November geplante Fahrt ins Zeppelinmuseum nach Friedrichshafen um eine Woche. Neuer Termin ist Samstag, der 25. November. Abfahrtszeit bleibt 7.35 Uhr ab Zell im Wiesental, der Zustieg unterwegs ist möglich. Die Kosten für Fahrt, Eintritt und Führung betragen 35 Euro.

Anmeldung bis spätestens Donnerstag, 23. November, bei Brigitte Spitz, Tel. 07625/98356, Karl Argast, Tel. 07625/98190 oder unter info@ig-proschiene.de

Tour de Bähnle nach Baden-Baden

Im Rahmen des „Tour de Bähnle“-Programms besucht der Fahrgastverband Pro Schiene Dreiland am Samstag, 10. Juni, die Kurstadt Baden-Baden. Dort fährt die Gruppe mit einer der längsten und steilsten Standseilbahnen Deutschlands auf den Baden-Badener Hausberg „Merkur“, vom dem ein einmaliger Rundumblick über Baden-Baden, den Schwarzwald, das Murgtal, die Rheinebene und die Vogesen möglich ist.

Blick auf Baden-Baden vom Merkur.                                              Foto: Pro Schiene Dreiland/ S.W.

Abfahrt ist um 7.05 Uhr ab Zell im Wiesental, Zustieg unterwegs ist möglich. Der Preis für Fahrt und Bergbahn beträgt 35 Euro pro Person. Anmeldung bis spätestens Donnerstag, 8. Juni, bei Brigitte Spitz, Tel. 07625/98356, Karl Argast, Tel. 07625/98190, oder unter info@ig-proschiene.de

Tour de Bähnle nach Donaueschingen

Am Samstag, 6. Mai, fahren wir mit „Tour de Bähnle“ nach Donaueschingen. Dort stehen eine Besichtigung der Donauquelle sowie ein Besuch der Fürstlich Fürstenbergischen Sammlung auf dem Programm. Abfahrt ist um 8.35 Uhr ab Zell im Wiesental. Der Preis für Fahrt, Eintritt und Führung beträgt 35 Euro pro Person. Anmeldung bis spätestens Donnerstag, 4. Mai, bei Brigitte Spitz, Tel. 07625/98356, Karl Argast, Tel. 07625/98190, oder unter info@ig-proschiene.de

 

Presseerklärung: Zwei Gleise fürs Zentralklinikum

Pro Schiene thematisiert Probleme und Voraussetzungen für eine Anbindung an die Wiesentalbahn

Das neue Zentralklinikum ist derzeit im Landkreis Lörrach in aller Munde. Neben finanziellen und umweltpolitischen Aspekten spielt bei einer Realisierung auch die Verkehrsanbindung eine wichtige Rolle. Besonders zu den beiden Standorten im Wiesental möchte der Fahrgastverband Pro Schiene Dreiland jedoch auf folgende Probleme und Voraussetzungen aufmerksam machen: Ein zweigleisiger Ausbau der Wiesentalbahn wäre zwar eine schöne Sache, doch offiziell ist dieser weder im Moment noch in naher oder ferner Zukunft angedacht. Deshalb wird auch die Umsetzung eines neuen Haltepunkts im Lörracher Entenbad auf absehbare Zeit nur unter bestimmten Bedingungen möglich. Neben der Kostenfrage ist es vor allem hinsichtlich des Fahrplans schwierig, einen weiteren Haltepunkt auf diesem Streckenabschnitt unterzubringen. Dies liegt besonders daran, dass es auf der größtenteils eingleisigen Strecke zu wenig Ausweichmöglichkeiten gibt – wurden doch vor Jahren die zweiten Gleise in Maulburg und Stetten, die die Situation entspannt hätten, entfernt.

Aktuell ist es jedoch so, dass die S5 von Weil nach Steinen und die S6 von Basel nach Zell gerade so aneinander vorbei kommen. „Jeder weitere Halt zwischen Lörrach und Schopfheim sprengt das ausgeklügelte Taktgefüge“, sagt Vorsitzender Karl Argast.

Deshalb müsste ein neuer Haltepunkt „Entenbad“ auf jeden Fall zweigleisig (mit zwei Bahnsteigen) bis Steinen – besser jedoch noch bis Schopfheim – gebaut werden. Bei einem Zentralklinikum in Gündenhausen wären beim Haltepunkt „Schopfheim West“ ebenfalls ein zweites Gleis und ein zweiter Bahnsteig für einen 15-Minutentakt notwendig. „Hier muss ein zweigleisiger Ausbau zumindest zwischen Maulburg und Schopfheim erfolgen, um diesen Takt bis Schopfheim zu gewährleisten“, betont Argast.

Die Lörracher Idee eines Bus-Shuttles vom Bahnhof „Brombach/ Hauingen“ zum Zentralklinikum im Entenbad sieht der Fahrgastverband hingegen kritisch. „Ich glaube kaum, dass Leute, die gesundheitlich angeschlagen sind, große Lust haben, noch auf einen Bus umzusteigen“, sagt Beisitzerin Brigitte Spitz. Und Schriftführerin Silvia Waßmer ergänzt: „Selbst bei einer optimalen, direkten Bahnanbindung des neuen Klinikums stellt sich letztlich die Frage, ob Bürger wirklich zugunsten des ÖPNV auf eine Anreise mit dem eigenen PKW verzichten.“ Eine Umsteigeverbindung – so sind sich die Vereinsmitglieder einig – sei für dieses Ziel jedenfalls ziemlich unattraktiv.