Jahreshauptversammlung 2019 muss krankheitsbedingt kurzfristig verschoben werden

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Krankheitsbedingt muss die Jahreshauptversammlung des Fahrgastverbands Pro Schiene Dreiland kurzfristig von Freitag, 25. Januar, um knapp vier Wochen auf Freitag, 22. Februar, verschoben werden.

Der Fahrgastverband lädt jedoch schon heute alle Mitglieder und ÖPNV-Interessierten zum neuen Termin ein. Die bereits angekündigte Tagesordnung bleibt bestehen und kann auf der Startseite eingesehen werden.

Die Veranstaltung findet in der Pizzeria Escopazzo in Zell im Wiesental statt und beginnt um 19.30 Uhr. Anträge zur Tagesordnung nimmt der erste Vorsitzende, Karl Argast, bis spätestens 21. Februar schriftlich unter info@ig-proschiene.de entgegen.

Der Verein freut sich schon heute über zahlreiches Erscheinen.

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Der Fahrgastverband Pro Schiene Dreiland lädt am Freitag, 25. Januar 2019, alle Mitglieder und ÖPNV-Interessierten zur diesjährigen Jahreshauptversammlung in die Pizzeria Escopazzo in Zell im Wiesental ein. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem ein Rückblick auf die vergangenen Monate, ein Ausblick auf kommende Aufgaben sowie Wahlen. Beginn der Veranstaltung ist um 19.30 Uhr, Anträge zur Tagesordnung können bis spätestens 24. Januar 2019 beim ersten Vorsitzenden, Karl Argast, unter info@ig-proschiene.de schriftlich eingereicht werden. Der Verein freut sich über zahlreiches Erscheinen.

Zum Herunterladen: Einladung zur Jahreshauptversammlung 2019

Pro Schiene richtet Blick nach Hamburg

Im Rahmen der europaweiten Aktionswoche zur Förderung der Nacht- und Autozüge machte der Fahrgastverband Pro Schiene Dreiland kürzlich am Verladeterminal in Lörrach mit einer Flyeraktion auf eine besorgniserregende Entwicklung in Hamburg aufmerksam.

 

Nach Plänen der Deutschen Bahn und der Stadt Hamburg sollen der Fernbahnhof Hamburg-Altona abgerissen und dafür in einigen Kilometern Entfernung neben der bestehenden S-Bahn-Haltestelle „Diebsteich“ drei Fernbahnsteige angelegt werden.

Das große Problem dabei: „Eine Verlademöglichkeit für Autos und Motorräder ist in Diebsteich bisher nicht vorgesehen“, erklärt Pro Schiene-Vorsitzender Karl Argast.

Zwar habe die Bahn auf Initiative diverser Bürgerinitiativen und den Betreibern der Autoreisezüge eine „Machbarkeitsstudie“ für ein Verladeterminal in „Diebsteich“ in Auftrag gegeben, gebaut sei dieses dadurch aber noch lange nicht, betont der Pro Schiene-Vorsitzende. Und auch andere Alternativen blieben Dank des systematischen Rückbaus der Autozuganlagen in den vergangenen Jahrzehnten durch die Deutsche Bahn rar gesät: „In Hamburg und Umgebung gibt es weit und breit kein einziges Verladeterminal mehr.“ Deshalb befürchtet der Verein, dass mit einer Schließung des Bahnhofs Hamburg-Altona auch der Autoreisezug nach Lörrach gefährdet sein könnte.

Mit der Aktion unterstützte Pro Schiene zudem befreundete Initiativen in Hamburg, die im Internet eine Petition zum Erhalt des Bahnhofs gestartet haben.

Pro Schiene-Vorsitzender Karl Argast (2. v. l.) und sein Stellvertreter Jost F. Noller (l.) verteilten Infoflyer an interessierte Reisende.

 

Weiterführende Links zum Thema:

Petition: Kein Stuttgart 21 in Hamburg-Altona

Homepage der Initiative "Prellbock Altona"

Homepage der Initiative "Nachtzug bleibt"

Homepage der Initiative "Autoreisezüge haben Zukunft"

 

Diskussionsrunde zum Nahverkehr (01.09.2017)

 

Wir, der Fahrgastverband Pro Schiene Dreiland e.V., lädt am kommenden Freitag, 1. September, alle interessierten Bürger zu einer Diskussionsrunde zum Thema „Nahverkehr im ländlichen Raum“ ins Wirtshausmuseum Krone in Tegernau ein. Los geht es um 19.30 Uhr, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Pressemitteilung zur Jahreshauptversammlung: „Den Nahverkehr auf der Agenda“

Pro Schiene Dreiland setzt sich auch weiterhin für den Ausbau des ÖPNV-Angebots ein

 

Auf ein „arbeitsreiches und intensives“ Vereinsjahr – so Vorsitzender Karl Argast – blickte der Fahrgastverband Pro Schiene Dreiland bei seiner Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitag in der Pizzeria Escopazzo in Zell im Wiesental zurück.

 

Kreis Lörrach/ Zell im Wiesental. Ein Höhepunkt dabei: Die Dreharbeiten zur ZDF-Dokumentation „Zoom“ mit dem Thema „Auf dem Abstellgleis – die Bahn in der Krise“, anlässlich derer ein Kamerateam Ende April nicht nur eine Monatsversammlung des Vereins in Zell besuchte, sondern auch Vorsitzenden Argast beim Autoreisezug in Lörrach interviewte. „Die Arbeit war hervorragend“, lobte Argast die fertige Dokumentation, die am 10. August im ZDF gesendet wurde.

 

Die Vorstandsmitglieder Dietmar Maldacker, Jost Noller, Karl Argast, Brigitte Spitz und Daniel König (v. l.) freuen sich auf anstehende Aufgaben im kommenden Vereinsjahr.

 

Weiterhin organisierte der Verein Anfang des Jahres eine Podiumsdiskussion in Lörrach zum Thema „Güterverkehr in der Fläche“, über deren gute Resonanz sich der Vorsitzende ebenso freute wie über die Nachricht, dass der Gütertarifpunkt Lörrach erhalten bleibe. Gleichzeitig wies er jedoch darauf hin, dass der Verein an dem Thema dranbleiben müsse. Gelte es doch weiterhin, „den Gütertarifpunkt zu stärken“.

 

Weitere Aktionen umfassten unter anderem die Verabschiedung und Begrüßung des letzten Autoreisezuges der Deutschen Bahn beziehungsweise des ersten Autoreisezuges des neuen Anbieters „BahnTouristikExpress“ (BTE), eine mehrtägige Fahrt zum Brennerbasistunnel oder die Kontaktaufnahme zu anderen Nahverkehrsinitiativen in der Region. Gemeinsam mit Pro Bahn Nordwestschweiz und IG Verkehr Lörrach beschäftigte sich der Fahrgastverband in diesem Zusammenhang außerdem mit der geplanten Verkehrsdrehscheibe in Stetten.

 

Ebenso blieb auch 2016 die Fortschreibung des Nahverkehrsplans ein wichtiges Thema. Hier zeigte sich Argast über die punktuellen Verbesserungen – vor allem hinsichtlich der nächtlichen Busverbindungen im oberen Wiesental und der neuen Linie von Tegernau nach Schönau – erfreut, machte aber zugleich darauf aufmerksam, dass immer noch wichtige Verbindungen wie zum Beispiel die zweite Spätverbindung nach Zell fehlen.

 

Hierfür möchte sich der Fahrgastverband in den kommenden Monaten einsetzten, ebenso wie für Verbindungen über Kreisgrenzen hinweg (zum Beispiel zwischen Müllheim, Kandern und Lörrach) sowie für grenzüberschreitende Tarife. Und auch ein möglicher 15-Minuten-Takt auf der S-Bahn-Linie im Wiesental soll näher erörtert werden. Ebenso will sich der Verein für eine Wiederbelebung des Fahrgastbeirats im Regio-Verkehrsverbund Lörrach einsetzen.

 

In der Versammlung am Freitag beschlossen die Mitglieder darüber hinaus einstimmig, in naher Zukunft eine Versicherung für den Verein abzuschließen.

 

Der Text zum Download: JHV Pro Schiene Dreiland

 

Presseerklärung zur gemeinsamen Begehung der geplanten Mobilitätsdrehscheibe Zollweg mit Pro Bahn Nordwestschweiz und IG Verkehr Lörrach

Grenzübergreifend und gemeinsam für einen besseren ÖV

Erstmals trafen sich am Samstag, 22. Oktober 2016, die Bürgerinitiativen Pro Bahn Nordwestschweiz, Pro Schiene Dreiland und IG Verkehr Lörrach zu einer gemeinsamen Begehung der im Rahmen der IBA 2020 Basel vorgesehenen Mobilitätsdrehscheibe am „Zollweg“ an der Grenze.

Im Fokus stand die Qualität der angestrebten Verknüpfung von Tram, Bahn und Bus und die Prüfung allfälliger Alternativen. Seitens der drei Organisationen bestehen berechtigte Zweifel an die Zweckmässigkeit eines zusätzlichen S-Bahn-Haltpunktes am Zollweg. Die Verlegung der Mobilitätsdrehscheibe vom Zollweg an den Haltepunkt Lörrach-Stetten ermöglicht eine Verknüpfung mit beiden S-Bahnen S 5 und S6 und bringt der Stadt Lörrach und der grenzüberschreitenden Region einen grösseren Nutzen.

Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die von Ingenieur Hannes Fischer ausgearbeitete alternative Tramtrasse. Sie folgt weitestgehend einem ehemaligen Gütergleis und führt dicht am Stadtzentrum vorbei – ohne die bestehende Bausubstanz groß zu beeinträchtigen oder viel Strassenraum zu beanspruchen. Das Argument einer Konkurrenz zur S-Bahn wird angesichts einer völlig anderen Linienführung gegenstandslos. „Eine Tram ist keine Konkurrenz zur S-Bahn, sondern ergänzt diese sinnvoll“, sind sich die Vertreter aller drei Organisationen einig. Während die S-Bahn eine schnelle Verbindung ins Wiesental darstellt, erschließt die Straßenbahn vor allem die innerstädtischen Bereiche. Im Zusammenspiel würden beide Verkehrsmittel – für die in Lörrach Platz genug vorhanden wäre – die unterschiedlichen Bedürfnisse der Nutzer ausreichend bedienen. Daher wäre es wünschenswert, wenn bei der Entwicklung von ÖV-Projekten die Frage des allgemeinen, langfristigen Nutzens stets an vorderster Stelle stehen würde.

Pro Schiene Dreiland, IG Verkehr Lörrach und Pro Bahn Nordwestschweiz sind überein gekommen, zukünftig in Fragen grenzübergreifender ÖV-Vorhaben eng miteinander zu kooperieren, um die Chancen einer Realisierung angestrebter und sinnvoller Projekte des öffentlichen Regional- und Nahverkehrs in unserer trinationalen Region innerhalb überschaubarer Zeiträume zu verbessern.

Der Text zum Download: Begehung Riehen – Stetten

Weitere Infos und Bilder außerdem unter: Aktionen

TV Tipp: ZDF Zoom – Auf dem Abstellgleis: Die Bahn in der Krise, 10. August, 22.45 Uhr

Am Mittwoch, den 10. August, 22.45 Uhr, zeigt das ZDF nun die Reportage über die Bahn, an der auch wir mitgewirkt haben.

Dreharbeiten in Lörrach

Hier schon mal einen Vorgeschmack auf den Inhalt:

„Unternehmen Zukunft“ war der Werbeslogan der Deutschen Bahn in den 1990er Jahren. Heute ist davon kaum noch etwas zu spüren und es häufen sich die schlechten Nachrichten. 2015 machte die Deutsche Bahn wohl 1,3 Milliarden Euro Verlust und die Pünktlichkeit der Züge ist so schlecht wie selten zuvor. „ZDFzoom“ beleuchtet, wie es dazu kommen konnte und fragt, welche Zukunft der Konzern hat. Jahrelang wollten die wechselnden Bahnchefs Weltmarktführer in Sachen Mobilität werden: Internationale Logistikketten, Krankenwagen in Großbritannien oder Wasserbusse in Skandinavien – alles unter dem Dach der Deutschen Bahn. Der große Gewinn wurde damit wohl nie gemacht und das Kerngeschäft „Eisenbahnen in Deutschland“ offenbar vernachlässigt. Nun stünden die größten Investitionen seit dem Zweiten Weltkrieg an, erklärt Bahnvorstandsvorsitzender Rüdiger Grube gegenüber „ZDFzoom“: 55 Milliarden Euro, davon kämen 35 Milliarden Euro vom Bund – also vom Steuerzahler. Experten sagen schon jetzt, das werde nicht reichen. Mit dem Programm „Eisenbahnen in Deutschland“ will man sich künftig auf das Kerngeschäft konzentrieren. „ZDFzoom“ fragt: Ist es dafür zu spät? Längst übernehmen immer mehr private Anbieter regionale Bahnstrecken, längst wechseln preisbewusste Reisende in großer Zahl auf Fernbusse. Die Deutsche Bahn hat scheinbar keine wirkliche Strategie für den Verkehr auf der Schiene in Deutschland. Güterverladungen sollen offenbar geschlossen werden, DB-Schenker-Umschlagszentren werden schon mal ohne Gleisanschluss betrieben, beliebte Auto- und Nachtzüge eingestellt und ein Bahnhof aus der Innenstadt in ein Gewerbegebiet verlegt. Die Recherchen von „ZDFzoom“ legen nahe: Die Deutsche Bahn entfernt sich immer weiter vom Kunden anstatt kundenfreundlicher zu werden. Aber das Transportmittel Eisenbahn ist nachgefragt wie eh und je und andere Anbieter können es vielleicht – wie im Regionalverkehr – einfach besser. Glaubwürdig ist die neue Konzentration auf das Kerngeschäft jedenfalls nicht. Einvernehmlich erklären Bahnchef Grube und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt im „ZDFzoom“-Interview, die Bahn sei weltweiter Mobilitätsanbieter Nummer 1 und man werde am großen Auslandsgeschäft festhalten. (Text: ZDF)

http://www.fernsehserien.de/zdfzoom/folgen/auf-dem-abstellgleis-die-bahn-in-der-krise-978889

Tramverlängerung Lörrach: Spaziergang entlang der alternativen Trasse

Ingenieur Hannes Fischer stellte am vergangenen Samstag (23-07-2016) bei einem Spaziergang durch Lörrach seinen Vorschlag einer alternativen Tramtrasse für eine Verlängerung der Basler Straßenbahnlinie 6 vor. Auch wir waren dabei und konnten uns von der technischen Machbarkeit des Vorschlags überzeugen. Hier einige Impressionen des rund zweieinhalbstündigen Fußmarsches: 

Die letzten Überreste des einstigen Lörracher "Trämli" in der Basler Straße.

Fischers Tramlinie würde am oder überm Gewerbekanal entlang führen. 

Ab Höhe des Städtischen Krankenhauses nutzt der Ingenieur bei seinem Vorschlag dann das Gleisbett der einstigen Güterbahn,…