Jahreshauptversammlung vertagt

Der Fahrgastverband Pro Schiene Dreiland hat am Freitag einstimmig beschlossen, die Jahreshauptversammlung des Vereins auf Grund fehlender Informationen zu einem wichtigen Tagesordnungspunkt zu vertagen. Neuer Termin ist am Freitag, 20. Dezember, 19.30 Uhr, im Hotel Löwen, Zell im Wiesental. Alle Mitglieder und Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Verein freut sich über zahlreiches Erscheinen.

Pro Schiene begrüßt Verbesserungen im grenzüberschreitenden Nahverkehr

Der Fahrgastverband Pro Schiene Dreiland begrüßt die kommenden Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr des Dreilands: Zum einen die Erweiterung des Gültigkeitsgebiets von Zeitkarten über die Schweizer Grenze hinweg und zum anderen den vom Kreistag beschlossenen grenzüberschreitenden Regiobus von Lörrach über Saint Louis zum Euroairport nach Frankreich.

„Beide Entwicklungen sind ein großer Fortschritt für unser Dreiland“, sagt Vorsitzender Karl Argast. Zumal in der Agglomeration Basel tagtäglich die Ländergrenzen von tausenden von Menschen, die in dem einen Land leben und in dem anderen arbeiten, überschritten werden. „Die Anpassung des Gültigkeitsgebiets für Jahres- und – begrenzt – für Monatskarten erleichtert grenzüberschreitenden Pendlern, zum Beispiel beim Umstieg auf die Tram acht in Weil, nicht nur den Alltag, sondern kann auch andere Grenzgänger zum Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr motivieren“, loben der Vorsitzende und sein Vorstandsteam. Sie sehen in der ab Dezember kommenden Neuregelung eine gute Ergänzung zum bestehenden Fahrkartenangebot für Pendler, Schüler und Grenzgänger.

Auch über den vom Kreistag beschlossenen Regiobus nach Frankreich sind die Vereinsmitglieder sehr erfreut. „Der Bus bietet die einmalige Chance, den Landkreis und seine Menschen erstmals seit Gründung der Bundesrepublik direkt mit dem benachbarten Elsass zu verknüpfen. Deshalb ist es uns auch ein besonderes Anliegen, dass dieser Bus nicht nur als Flughafen-Zubringer fungiert, sondern durch seine Unterwegs-Haltepunkte auch Pendlern entlang der Strecke eine Alternative zum eigenen Auto eröffnet“, erklärt Dietmar Maldacker, zweiter Pro Schiene-Vorsitzender. Der Verein weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass ein Halt des Busses am Personaleingang des Flughafens bei der Routenplanung unbedingt mitbedacht werden muss. Ebenso hoffen die Vereinsmitglieder, dass es bis zum Start des Busses gelingt, für das Angebot attraktive Tarifstrukturen auszuhandeln.

Unabhängig von dieser erfreulichen Entwicklung sieht der Fahrgastverband langfristig jedoch nach wie vor eine Anbindung des Euroairports an das Schienennetz als unabdingbar an und fordert von den Verantwortlichen auf deutscher Seite, sich weiter für dieses Projekt – im Rahmen ihrer Möglichkeiten – einzusetzen.

Tram in Weil
Auch in der Tram 8 gilt ab Dezember die Neuregelung der Zeitkarten.

Tour de Bähnle nach Feldkirch

Der Fahrgastverband Pro Schiene Dreiland und der Zeller Ortsverband der AWO fahren am Samstag, 20. Juli, mit „Tour de Bähnle“ nach Feldkirch in Vorarlberg. Dort wird die Schattenburg besichtigt. Abfahrt ist um 7.00 Uhr am Busbahnhof in Zell im Wiesental, Zustieg ist bis Lörrach möglich. Die Kosten für Fahrt, Eintritt und Führung auf der Burg belaufen sich auf 50 Euro. Anmeldung bis spätestens Sonntag, 14. Juli, bei Brigitte Spitz, Tel. 07625/98356, Karl Argast, Tel. 07625/98190 oder per E-Mail an info@ig-proschiene.de

Jahreshauptversammlung 2019 muss krankheitsbedingt kurzfristig verschoben werden

Sonderartikel

Krankheitsbedingt muss die Jahreshauptversammlung des Fahrgastverbands Pro Schiene Dreiland kurzfristig von Freitag, 25. Januar, um knapp vier Wochen auf Freitag, 22. Februar, verschoben werden.

Der Fahrgastverband lädt jedoch schon heute alle Mitglieder und ÖPNV-Interessierten zum neuen Termin ein. Die bereits angekündigte Tagesordnung bleibt bestehen und kann auf der Startseite eingesehen werden.

Die Veranstaltung findet in der Pizzeria Escopazzo in Zell im Wiesental statt und beginnt um 19.30 Uhr. Anträge zur Tagesordnung nimmt der erste Vorsitzende, Karl Argast, bis spätestens 21. Februar schriftlich unter info@ig-proschiene.de entgegen.

Der Verein freut sich schon heute über zahlreiches Erscheinen.

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Der Fahrgastverband Pro Schiene Dreiland lädt am Freitag, 25. Januar 2019, alle Mitglieder und ÖPNV-Interessierten zur diesjährigen Jahreshauptversammlung in die Pizzeria Escopazzo in Zell im Wiesental ein. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem ein Rückblick auf die vergangenen Monate, ein Ausblick auf kommende Aufgaben sowie Wahlen. Beginn der Veranstaltung ist um 19.30 Uhr, Anträge zur Tagesordnung können bis spätestens 24. Januar 2019 beim ersten Vorsitzenden, Karl Argast, unter info@ig-proschiene.de schriftlich eingereicht werden. Der Verein freut sich über zahlreiches Erscheinen.

Zum Herunterladen: Einladung zur Jahreshauptversammlung 2019

Pro Schiene richtet Blick nach Hamburg

Im Rahmen der europaweiten Aktionswoche zur Förderung der Nacht- und Autozüge machte der Fahrgastverband Pro Schiene Dreiland kürzlich am Verladeterminal in Lörrach mit einer Flyeraktion auf eine besorgniserregende Entwicklung in Hamburg aufmerksam.

 

Nach Plänen der Deutschen Bahn und der Stadt Hamburg sollen der Fernbahnhof Hamburg-Altona abgerissen und dafür in einigen Kilometern Entfernung neben der bestehenden S-Bahn-Haltestelle „Diebsteich“ drei Fernbahnsteige angelegt werden.

Das große Problem dabei: „Eine Verlademöglichkeit für Autos und Motorräder ist in Diebsteich bisher nicht vorgesehen“, erklärt Pro Schiene-Vorsitzender Karl Argast.

Zwar habe die Bahn auf Initiative diverser Bürgerinitiativen und den Betreibern der Autoreisezüge eine „Machbarkeitsstudie“ für ein Verladeterminal in „Diebsteich“ in Auftrag gegeben, gebaut sei dieses dadurch aber noch lange nicht, betont der Pro Schiene-Vorsitzende. Und auch andere Alternativen blieben Dank des systematischen Rückbaus der Autozuganlagen in den vergangenen Jahrzehnten durch die Deutsche Bahn rar gesät: „In Hamburg und Umgebung gibt es weit und breit kein einziges Verladeterminal mehr.“ Deshalb befürchtet der Verein, dass mit einer Schließung des Bahnhofs Hamburg-Altona auch der Autoreisezug nach Lörrach gefährdet sein könnte.

Mit der Aktion unterstützte Pro Schiene zudem befreundete Initiativen in Hamburg, die im Internet eine Petition zum Erhalt des Bahnhofs gestartet haben.

Pro Schiene-Vorsitzender Karl Argast (2. v. l.) und sein Stellvertreter Jost F. Noller (l.) verteilten Infoflyer an interessierte Reisende.

 

Weiterführende Links zum Thema:

Petition: Kein Stuttgart 21 in Hamburg-Altona

Homepage der Initiative "Prellbock Altona"

Homepage der Initiative "Nachtzug bleibt"

Homepage der Initiative "Autoreisezüge haben Zukunft"

 

Diskussionsrunde zum Nahverkehr (01.09.2017)

 

Wir, der Fahrgastverband Pro Schiene Dreiland e.V., lädt am kommenden Freitag, 1. September, alle interessierten Bürger zu einer Diskussionsrunde zum Thema „Nahverkehr im ländlichen Raum“ ins Wirtshausmuseum Krone in Tegernau ein. Los geht es um 19.30 Uhr, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.