Tour de Bähnle nach Friedrichshafen um eine Woche verschoben

Auf Grund von Schienenersatzverkehr verschiebt der Fahrgastverband Pro Schiene Dreiland seine auf den 18. November geplante Fahrt ins Zeppelinmuseum nach Friedrichshafen um eine Woche. Neuer Termin ist Samstag, der 25. November. Abfahrtszeit bleibt 7.35 Uhr ab Zell im Wiesental, der Zustieg unterwegs ist möglich. Die Kosten für Fahrt, Eintritt und Führung betragen 35 Euro.

Anmeldung bis spätestens Donnerstag, 23. November, bei Brigitte Spitz, Tel. 07625/98356, Karl Argast, Tel. 07625/98190 oder unter info@ig-proschiene.de

Tour de Bähnle nach Baden-Baden

Im Rahmen des „Tour de Bähnle“-Programms besucht der Fahrgastverband Pro Schiene Dreiland am Samstag, 10. Juni, die Kurstadt Baden-Baden. Dort fährt die Gruppe mit einer der längsten und steilsten Standseilbahnen Deutschlands auf den Baden-Badener Hausberg „Merkur“, vom dem ein einmaliger Rundumblick über Baden-Baden, den Schwarzwald, das Murgtal, die Rheinebene und die Vogesen möglich ist.

Blick auf Baden-Baden vom Merkur.                                              Foto: Pro Schiene Dreiland/ S.W.

Abfahrt ist um 7.05 Uhr ab Zell im Wiesental, Zustieg unterwegs ist möglich. Der Preis für Fahrt und Bergbahn beträgt 35 Euro pro Person. Anmeldung bis spätestens Donnerstag, 8. Juni, bei Brigitte Spitz, Tel. 07625/98356, Karl Argast, Tel. 07625/98190, oder unter info@ig-proschiene.de

Tour de Bähnle nach Donaueschingen

Am Samstag, 6. Mai, fahren wir mit „Tour de Bähnle“ nach Donaueschingen. Dort stehen eine Besichtigung der Donauquelle sowie ein Besuch der Fürstlich Fürstenbergischen Sammlung auf dem Programm. Abfahrt ist um 8.35 Uhr ab Zell im Wiesental. Der Preis für Fahrt, Eintritt und Führung beträgt 35 Euro pro Person. Anmeldung bis spätestens Donnerstag, 4. Mai, bei Brigitte Spitz, Tel. 07625/98356, Karl Argast, Tel. 07625/98190, oder unter info@ig-proschiene.de

 

Presseerklärung: Zwei Gleise fürs Zentralklinikum

Pro Schiene thematisiert Probleme und Voraussetzungen für eine Anbindung an die Wiesentalbahn

Das neue Zentralklinikum ist derzeit im Landkreis Lörrach in aller Munde. Neben finanziellen und umweltpolitischen Aspekten spielt bei einer Realisierung auch die Verkehrsanbindung eine wichtige Rolle. Besonders zu den beiden Standorten im Wiesental möchte der Fahrgastverband Pro Schiene Dreiland jedoch auf folgende Probleme und Voraussetzungen aufmerksam machen: Ein zweigleisiger Ausbau der Wiesentalbahn wäre zwar eine schöne Sache, doch offiziell ist dieser weder im Moment noch in naher oder ferner Zukunft angedacht. Deshalb wird auch die Umsetzung eines neuen Haltepunkts im Lörracher Entenbad auf absehbare Zeit nur unter bestimmten Bedingungen möglich. Neben der Kostenfrage ist es vor allem hinsichtlich des Fahrplans schwierig, einen weiteren Haltepunkt auf diesem Streckenabschnitt unterzubringen. Dies liegt besonders daran, dass es auf der größtenteils eingleisigen Strecke zu wenig Ausweichmöglichkeiten gibt – wurden doch vor Jahren die zweiten Gleise in Maulburg und Stetten, die die Situation entspannt hätten, entfernt.

Aktuell ist es jedoch so, dass die S5 von Weil nach Steinen und die S6 von Basel nach Zell gerade so aneinander vorbei kommen. „Jeder weitere Halt zwischen Lörrach und Schopfheim sprengt das ausgeklügelte Taktgefüge“, sagt Vorsitzender Karl Argast.

Deshalb müsste ein neuer Haltepunkt „Entenbad“ auf jeden Fall zweigleisig (mit zwei Bahnsteigen) bis Steinen – besser jedoch noch bis Schopfheim – gebaut werden. Bei einem Zentralklinikum in Gündenhausen wären beim Haltepunkt „Schopfheim West“ ebenfalls ein zweites Gleis und ein zweiter Bahnsteig für einen 15-Minutentakt notwendig. „Hier muss ein zweigleisiger Ausbau zumindest zwischen Maulburg und Schopfheim erfolgen, um diesen Takt bis Schopfheim zu gewährleisten“, betont Argast.

Die Lörracher Idee eines Bus-Shuttles vom Bahnhof „Brombach/ Hauingen“ zum Zentralklinikum im Entenbad sieht der Fahrgastverband hingegen kritisch. „Ich glaube kaum, dass Leute, die gesundheitlich angeschlagen sind, große Lust haben, noch auf einen Bus umzusteigen“, sagt Beisitzerin Brigitte Spitz. Und Schriftführerin Silvia Waßmer ergänzt: „Selbst bei einer optimalen, direkten Bahnanbindung des neuen Klinikums stellt sich letztlich die Frage, ob Bürger wirklich zugunsten des ÖPNV auf eine Anreise mit dem eigenen PKW verzichten.“ Eine Umsteigeverbindung – so sind sich die Vereinsmitglieder einig – sei für dieses Ziel jedenfalls ziemlich unattraktiv.

Dialog über den 15-Minuten-Takt mit OB Jörg Lutz (Lörrach)

Zusammen mit Pro Bahn NWCH und der IG Verkehr Lörrach haben unsere beiden Vorsitzenden vergangene Woche mit der Lörracher Stadtverwaltung über Verkehrskonzepte gesprochen.

Nachfolgend die entsprechende Presseerklärung unserer Partner von der IG Verkehr:

Am 26. Januar 2017 fand ein erstes Gespräch zwischen Oberbürgermeister Lutz, Herrn Lüers und Vertretern von Pro Schiene Dreiland, Pro Bahn NWCH und IG Verkehr Lörrach statt. Alle drei Organisationen setzen sich im Interesse der grenzüberschreitenden Region für den Ausbau des Schienenverkehrs ein. Es ging vorrangig um den 15-Minutentakt der S-Bahn 6 ins Wiesental, die Verlängerung der Straßenbahn nach Lörrach und die Einrichtung einer Mobilitätsdrehscheibe in Lörrach-Stetten. Es wurde unter anderem auch über das Gesamtverkehrskonzept und die Einstellung eines Verkehrsplaners gesprochen, ohne jedoch dass ein Zeitplan seitens der Verwaltung genannt werden konnte. Die Notwendigkeit einer Machbarkeitsstudie für die Straßenbahn ist nach Auffassung der IG Verkehr immer offensichtlicher und dringender geworden. Doch wies Oberbürgermeister Lutz darauf hin, dass dies nur bei Bereitschaft und finanzieller Beteiligung der Schweizer Seite durchgeführt werden könne. Die Bereitschaft dazu war in der Schweiz viele Jahrzehnte lang vorhanden gewesen, doch habe sich dies momentan geändert.  Die vielfältigen, vorhandenen Möglichkeiten einer Finanzierung, auf die im Schreiben vom Ministerium für Verkehr an die IG Verkehr hingewiesen worden war, wurden  nicht in Erwägung gezogen, denn sie würden nach Ansicht der Verwaltung in der Zukunft weiterhin bestehen. Man wolle zuerst das Gesamtverkehrskonzept abwarten, auch wenn es nach Auffassung der IG Verkehr (zu) lange dauern könnte. Alle drei Organisationen werden weiterhin und verstärkt Gespräche auf beiden Seiten der Grenze suchen, um die grenzüberschreitende Region im Interesse der Bevölkerung mit dem Schienenverkehr besser verbinden zu können. Die gemeinsamen Gespräche sollen nach Bedarf fortgesetzt werden, was positiv gesehen wird.

Berichte in den Tageszeitungen:

http://www.verlagshaus-jaumann.de/inhalt.loerrach-dialog-mit-der-stadt-ueber-den-15-minuten-takt.873fd213-a269-4787-915e-00dfdde1d5cf.html

http://www.badische-zeitung.de/loerrach/verkehrsverbaende-sprechen-mit-stadt-loerrach-ueber-konzepte–132988654.html

Pressemitteilung zur Jahreshauptversammlung: „Den Nahverkehr auf der Agenda“

Pro Schiene Dreiland setzt sich auch weiterhin für den Ausbau des ÖPNV-Angebots ein

 

Auf ein „arbeitsreiches und intensives“ Vereinsjahr – so Vorsitzender Karl Argast – blickte der Fahrgastverband Pro Schiene Dreiland bei seiner Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitag in der Pizzeria Escopazzo in Zell im Wiesental zurück.

 

Kreis Lörrach/ Zell im Wiesental. Ein Höhepunkt dabei: Die Dreharbeiten zur ZDF-Dokumentation „Zoom“ mit dem Thema „Auf dem Abstellgleis – die Bahn in der Krise“, anlässlich derer ein Kamerateam Ende April nicht nur eine Monatsversammlung des Vereins in Zell besuchte, sondern auch Vorsitzenden Argast beim Autoreisezug in Lörrach interviewte. „Die Arbeit war hervorragend“, lobte Argast die fertige Dokumentation, die am 10. August im ZDF gesendet wurde.

 

Die Vorstandsmitglieder Dietmar Maldacker, Jost Noller, Karl Argast, Brigitte Spitz und Daniel König (v. l.) freuen sich auf anstehende Aufgaben im kommenden Vereinsjahr.

 

Weiterhin organisierte der Verein Anfang des Jahres eine Podiumsdiskussion in Lörrach zum Thema „Güterverkehr in der Fläche“, über deren gute Resonanz sich der Vorsitzende ebenso freute wie über die Nachricht, dass der Gütertarifpunkt Lörrach erhalten bleibe. Gleichzeitig wies er jedoch darauf hin, dass der Verein an dem Thema dranbleiben müsse. Gelte es doch weiterhin, „den Gütertarifpunkt zu stärken“.

 

Weitere Aktionen umfassten unter anderem die Verabschiedung und Begrüßung des letzten Autoreisezuges der Deutschen Bahn beziehungsweise des ersten Autoreisezuges des neuen Anbieters „BahnTouristikExpress“ (BTE), eine mehrtägige Fahrt zum Brennerbasistunnel oder die Kontaktaufnahme zu anderen Nahverkehrsinitiativen in der Region. Gemeinsam mit Pro Bahn Nordwestschweiz und IG Verkehr Lörrach beschäftigte sich der Fahrgastverband in diesem Zusammenhang außerdem mit der geplanten Verkehrsdrehscheibe in Stetten.

 

Ebenso blieb auch 2016 die Fortschreibung des Nahverkehrsplans ein wichtiges Thema. Hier zeigte sich Argast über die punktuellen Verbesserungen – vor allem hinsichtlich der nächtlichen Busverbindungen im oberen Wiesental und der neuen Linie von Tegernau nach Schönau – erfreut, machte aber zugleich darauf aufmerksam, dass immer noch wichtige Verbindungen wie zum Beispiel die zweite Spätverbindung nach Zell fehlen.

 

Hierfür möchte sich der Fahrgastverband in den kommenden Monaten einsetzten, ebenso wie für Verbindungen über Kreisgrenzen hinweg (zum Beispiel zwischen Müllheim, Kandern und Lörrach) sowie für grenzüberschreitende Tarife. Und auch ein möglicher 15-Minuten-Takt auf der S-Bahn-Linie im Wiesental soll näher erörtert werden. Ebenso will sich der Verein für eine Wiederbelebung des Fahrgastbeirats im Regio-Verkehrsverbund Lörrach einsetzen.

 

In der Versammlung am Freitag beschlossen die Mitglieder darüber hinaus einstimmig, in naher Zukunft eine Versicherung für den Verein abzuschließen.

 

Der Text zum Download: JHV Pro Schiene Dreiland

 

Tour de Bähnle ins Waldenburgertal und auf die Wasserfallen

Der Fahrgastverband Pro Schiene Dreiland fährt am Samstag, den 17. September, mit Tour de Bähnle ins Baselbieter Waldenburgertal und auf die Wasserfallen bei Reigoldswil. Auf dem Programm stehen die Fahrt mit der Schmalspurbahn, deren Umspurung auf Meterspur im Dezember beschlossen wurde, der Besuch des Industriemuseums in Niederdorf und die Fahrt mit der Luftseilbahn.

Abfahrt ist mit der S-Bahn um 7.05 Uhr ab Zell im Wiesental; der Zustieg unterwegs ist möglich. Die Rückkehr erfolgt voraussichtlich gegen 19.30 Uhr. Der Preis beträgt 40 Euro pro Person bzw. 35 Euro für Inhaber einer RVL-RegioCard oder eines TNW-U-Abos. Das Abo bei Anmeldung bitte unbedingt angeben und zur Fahrt mitbringen.

Anmeldung bis spätestens Donnerstag, den 15. September, bei Brigitte Spitz (Tel. 07625/98356), Karl Argast (Tel. 07625/98190) oder unter: info@ig-proschiene.de. Auch Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen.

 

Der Text zum Download: Tour de Bähnle Waldenburgertal

TV Tipp: ZDF Zoom – Auf dem Abstellgleis: Die Bahn in der Krise, 10. August, 22.45 Uhr

Am Mittwoch, den 10. August, 22.45 Uhr, zeigt das ZDF nun die Reportage über die Bahn, an der auch wir mitgewirkt haben.

Dreharbeiten in Lörrach

Hier schon mal einen Vorgeschmack auf den Inhalt:

„Unternehmen Zukunft“ war der Werbeslogan der Deutschen Bahn in den 1990er Jahren. Heute ist davon kaum noch etwas zu spüren und es häufen sich die schlechten Nachrichten. 2015 machte die Deutsche Bahn wohl 1,3 Milliarden Euro Verlust und die Pünktlichkeit der Züge ist so schlecht wie selten zuvor. „ZDFzoom“ beleuchtet, wie es dazu kommen konnte und fragt, welche Zukunft der Konzern hat. Jahrelang wollten die wechselnden Bahnchefs Weltmarktführer in Sachen Mobilität werden: Internationale Logistikketten, Krankenwagen in Großbritannien oder Wasserbusse in Skandinavien – alles unter dem Dach der Deutschen Bahn. Der große Gewinn wurde damit wohl nie gemacht und das Kerngeschäft „Eisenbahnen in Deutschland“ offenbar vernachlässigt. Nun stünden die größten Investitionen seit dem Zweiten Weltkrieg an, erklärt Bahnvorstandsvorsitzender Rüdiger Grube gegenüber „ZDFzoom“: 55 Milliarden Euro, davon kämen 35 Milliarden Euro vom Bund – also vom Steuerzahler. Experten sagen schon jetzt, das werde nicht reichen. Mit dem Programm „Eisenbahnen in Deutschland“ will man sich künftig auf das Kerngeschäft konzentrieren. „ZDFzoom“ fragt: Ist es dafür zu spät? Längst übernehmen immer mehr private Anbieter regionale Bahnstrecken, längst wechseln preisbewusste Reisende in großer Zahl auf Fernbusse. Die Deutsche Bahn hat scheinbar keine wirkliche Strategie für den Verkehr auf der Schiene in Deutschland. Güterverladungen sollen offenbar geschlossen werden, DB-Schenker-Umschlagszentren werden schon mal ohne Gleisanschluss betrieben, beliebte Auto- und Nachtzüge eingestellt und ein Bahnhof aus der Innenstadt in ein Gewerbegebiet verlegt. Die Recherchen von „ZDFzoom“ legen nahe: Die Deutsche Bahn entfernt sich immer weiter vom Kunden anstatt kundenfreundlicher zu werden. Aber das Transportmittel Eisenbahn ist nachgefragt wie eh und je und andere Anbieter können es vielleicht – wie im Regionalverkehr – einfach besser. Glaubwürdig ist die neue Konzentration auf das Kerngeschäft jedenfalls nicht. Einvernehmlich erklären Bahnchef Grube und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt im „ZDFzoom“-Interview, die Bahn sei weltweiter Mobilitätsanbieter Nummer 1 und man werde am großen Auslandsgeschäft festhalten. (Text: ZDF)

http://www.fernsehserien.de/zdfzoom/folgen/auf-dem-abstellgleis-die-bahn-in-der-krise-978889

Tramverlängerung Lörrach: Spaziergang entlang der alternativen Trasse

Ingenieur Hannes Fischer stellte am vergangenen Samstag (23-07-2016) bei einem Spaziergang durch Lörrach seinen Vorschlag einer alternativen Tramtrasse für eine Verlängerung der Basler Straßenbahnlinie 6 vor. Auch wir waren dabei und konnten uns von der technischen Machbarkeit des Vorschlags überzeugen. Hier einige Impressionen des rund zweieinhalbstündigen Fußmarsches: 

Die letzten Überreste des einstigen Lörracher "Trämli" in der Basler Straße.

Fischers Tramlinie würde am oder überm Gewerbekanal entlang führen. 

Ab Höhe des Städtischen Krankenhauses nutzt der Ingenieur bei seinem Vorschlag dann das Gleisbett der einstigen Güterbahn,…